Wir leben „unerzogen“

Unerzogen mit unserem Kind

Wir leben in unserer Familie „unerzogen“, weil ich so meine Erfahrungen als Kind, mit (strenger) Erziehung, Kloster- und Internatsschulen gemacht habe. Mein alternativer Erziehungsstil hat sich meiner Lebenserfahrung angepasst und sozusagen mich gefunden.

Bis kurz vor der Geburt von Mailo, meinte ich genau zu wissen, was (m)ein Kind bei mir machen darf und was nicht!

Und dann bin ich durch eine FB Gruppe auf ein Buch von Jesper Juul gestossen – „Mein kompetentes Kind“. Es war die Offenbarung für mich! Dieses Buch gab mir logische Antworten, warum ich so bin, wie ich bin!

Endlich hatte ich eine Ahnung, warum es mir wichtig war, immer und jeden zu gefallen? Oder warum ich so schnelles Herzrasen bekomme, wenn (m)ein Kind schreit? Und warum ich so lange gebraucht habe, meinem Herzenswünschen und Träumen zu folgen…

Es liegt viel Verantwortung in einer Elternschaft!

Natürlich hat es viel mit den Lebensumständen, den eigenen Kindheitserfahrungen und der Bereitschaft zur Veränderung zu tun!

Deshalb arbeite ich heute an meinen Kindheitserfahrungen (mit meinem inneren Kind) und verändere meine Lebensumstände, sodass ich mein Kind auf seinem Zukunftsweg begleiten kann.

Unerzogene Wünsche für unsere Kinder

Wie jede Mutter und Eltern habe ich Wünsche für unseren Sohn: Ich wünsche mir, dass ….

… sich unser Sohn NEIN sagen traut

… unser Sohn NEUGIERIG ist und auch Dinge hinterfragt

… er MUTIG ist um für seine Werte einzustehen

… unser Sohn wahre Freunde ERKENNEN kann

… er GLÜCKLICH ist

(nur einige der Veränderungen die ich mir für unseren Sohn wünsche)

Deshalb machen wir es „unerzogen“, man kann es auch „bedürfnisorientiert“ nennen <3

Ich folge einer Menge Blog´s zu diesem Thema, aber speziell möchte ich zwei herausheben, die mich immer wieder unterstützen und begleiten auf diesen „unerzogenen“ Weg.

Elternmorphose von der einfühlsamen Aida UND

UnerzogenLeben von der wunderbaren Ruth

Ich persönlich finde es ist so unglaublich WICHTIG, dass wir der nächsten Generation „Unseren Kinder“, Möglichkeiten und Erfahrungen bieten, sich frei, mutig und selbstliebend zu positionieren, dass all der Zorn & Hass der in vielen schlummert, wieder erlischt…

Und wenn wieder einmal jemand meint, euer Kind würde euch auf der Nase herum tanzen, dann antworte einfach mit „HAUPTSACHE ES TANZT!“ -unbekannt

Sobald man eine Ziel für sich/die Familie gefunden hat, kann man losmaschieren – es ist niemals zu spät und es gibt (fast) kein richtig oder falsch 😉

Liebe Grüße,

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2017-01-30T07:17:41+00:00

2 Comments

  1. Sonja 8. Januar 2017 at 15:18 - Reply

    Sehr schön geschrieben. Ich finde, seitdem man selbst Kinder hat, überdenkt man eh vieles nochmal und wird sich bewusst wie man es machen möchte und was für einen richtig ist ☺

    • Vivien Schulter 8. Januar 2017 at 21:54 - Reply

      Danke für dein Kommentar. Freut mich, dass dir der Artikel gefällt 🙂
      Erst durch meinen Sohn habe ich „wirklich“ zum denken angefangen und ich bin jeden Tag dafür dankbar <3 Es gibt eh kein richtig oder falsch, es muss das Herz sprechen!

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